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Grundwasser

Grundwasser wird als unterirdisches Wasser, das die Hohlräume der Erdrinde zusammenhängend ausfüllt und dessen Bewegung ausschließlich oder nahezu ausschließlich von der Schwerkraft und den durch die Bewegung selbst ausgelösten Reibungskräften bestimmt wird definiert. Grundwasser entsteht dadurch, dass Niederschläge versickern oder Wasser im Uferbereich von Oberflächengewässern (Fluss, See, Uferfiltrat) in den Untergrund infiltriert. Daneben gibt es aber auch Grundwasserkörper, welche aufgrund von wasserundurchlässigen Schichten von Niederschlagseinträgen unbeeinträchtigt bleiben.

Beim Versickern des Niederschlagswassers wird das Wasser durch physikalische, chemische und mikrobiologische Prozesse verändert. Diese Prozesse werden summarisch auch als Selbstreinigung bezeichnet. Bei genügend langer Verweilzeit können pathogene Mikroorganismen so weit eliminiert werden, dass sie keine Gefährdung mehr darstellen. Gewisse Stoffe, wie Nitrat oder diverse Pestizide gelangen jedoch trotzdem ins Grundwasser, weshalb dieses regelmäßig überprüft und analysiert werden muss.

Aufgrund von geologischen bzw. hydrogeologischen Bedingungen wird beim Grundwasser zwischen dem Porengrundwasser einerseits und dem Karst- und Kluftgrundwasser andererseits unterschieden.

Maßgebliche gesetzliche Grundlagen für die Einhaltung der Wasserqualität sind unter anderen Qualitätszielverordnung Chemie Grundwasser, BGBl. II Nr. 98/2010 und die von der EU im Jahr 2000 vorgegebene Wasserrahmenrichtlinie 2000/60/EG sowie die Trinkwasser-Verordnung 2001 nach dem Lebensmittelgesetz (siehe Trinkwasser). Die Anpassung der österreichischen Rechtsvorschriften an die Vorgaben der Wasserrahmenrichtlinie erfolgte im Jahr 2003 (betreffend akkreditierte Verfahren siehe Akkreditierungsumfang).

Neben den trinkwasserrelevanten Parametern kann das Grundwasser bei der Grundwasseruntersuchung auch auf Verdachtsparameter untersucht werden, wie z.B.:

•  Halogenierte Kohlenwasserstoffe (LHKW, CKW, PCB, Vinylchlorid)
•  aromatische Kohlenwasserstoffe (BTEX, BTX, PAK, Phenol und
    phenolische Verbindungen)
•  aliphatische Kohlenwasserstoffe (Benzin, Diesel, Kerosin, Heizöl,
    Schmieröl, Trafoöl, Hydrauliköl)
•  Schwermetalle
•  Pestizide

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